Adrian von der Groeben gehört zu den Stimmen, die besonders eng mit deutschen Hockey-Übertragungen verbunden sind. Im August 2026 steht für ihn bereits das nächste große Turnier an: Bei der Feldhockey-Weltmeisterschaft in Belgien und den Niederlanden soll er für MagentaSport gemeinsam mit Basti Schwele kommentieren.
Sein heutiges Profil geht allerdings weit über Feld- und Hallenhockey hinaus. Von der Groeben arbeitet auch im Eishockey und Fußball. Bei den Olympischen Winterspielen 2026 gehörte er zum Eishockey-Kommentatorenteam des ZDF, während auf den ZDF-Sportseiten zahlreiche Bundesliga-Beiträge unter seinem Namen erschienen. Gerade das erklärt, warum neben seinem Namen inzwischen häufig auch der Begriff „Adrian von der Groeben Eishockey“ auftaucht.
Seine stärksten Wurzeln liegen im Hockey
Dass von der Groeben heute besonders mit Hockey verbunden wird, ist keine Entwicklung der vergangenen Monate. Der Deutsche Hockey-Bund kündigte ihn bereits 2018 für die Damen-Weltmeisterschaft in London als einen der Hockey-Fachleute bei DAZN an. Damals gehörten auch Olympiasieger Christian „Büdi“ Blunck und Moritz Fürste zum Übertragungsteam.
Mit dem Ausbau der Hockey-Berichterstattung bei MagentaSport wurde seine Rolle noch sichtbarer. Als die Deutsche Telekom Ende 2024 eine umfangreiche Rechtevereinbarung für die Spiele der deutschen Nationalmannschaften bekanntgab, wurde Adrian von der Groeben ausdrücklich als einer der Kommentatoren genannt. In der FIH Pro League 2025 kommentierte er unter anderem die Spiele der deutschen Frauen.
Bei der Heim-EM 2025 in Mönchengladbach saß er gemeinsam mit Basti Schwele direkt im Stadion am Mikrofon. Wenige Monate später kommentierte er das U21-WM-Finale zwischen Deutschland und Spanien. Für die Hallenhockey-EM im Januar 2026 ging MagentaSport noch einen Schritt weiter und bezeichnete ihn in der eigenen Turnierankündigung als „Stimme des Hockeys“.
Dieser Schwerpunkt zieht sich bis in den Sommer 2026. Die nächste Feldhockey-WM beginnt am 15. August in Belgien und den Niederlanden. MagentaSport hat von der Groeben erneut als Kommentator für die Übertragungen angekündigt.
Warum sein Name inzwischen auch beim Eishockey fällt
Hockey und Eishockey werden sprachlich schnell miteinander verbunden, sportlich handelt es sich jedoch um unterschiedliche Disziplinen. Bei Adrian von der Groeben ist die Verbindung zu beiden mittlerweile beruflich belegt.
Schon für die PENNY-DEL-Saison 2025/26 führte MagentaSport ihn neben Sascha Bandermann, Konstantin Klostermann, Basti Schwele und Alex Kunz als festen Bestandteil seines Moderatorinnen-, Moderatoren- und Kommentatorenteams.
Noch deutlicher wurde seine Rolle im Februar 2026 bei den Olympischen Winterspielen. Das ZDF nannte für das olympische Eishockey Konstantin Klostermann und Adrian von der Groeben als Kommentatoren. Von der Groeben kommentierte sowohl Spiele des Frauen- als auch des Männerturniers. Dazu gehörten Schweiz gegen Kanada am 7. Februar, Schweden gegen Italien am 11. Februar, Finnland gegen Schweden am 13. Februar und das Playoff zwischen Tschechien und Dänemark am 17. Februar. Am 19. Februar war er außerdem beim Spiel um Bronze der Frauen zwischen der Schweiz und Schweden zu hören.
Damit lässt sich eine häufige Unklarheit recht einfach auflösen: „Adrian von der Groeben Eishockey“ bezeichnet vor allem seine Arbeit als Eishockey-Kommentator. Eine ausführlich dokumentierte Karriere als Eishockeyspieler lässt sich aus den belastbaren öffentlich zugänglichen Sportquellen nicht ableiten.
Beim ZDF ist er auch im Fußball präsent
Wer von der Groeben ausschließlich als Hockey-Spezialisten einordnet, greift ebenfalls zu kurz. Auf den Sportseiten des ZDF taucht sein Name regelmäßig bei Fußball-Highlights auf.
Allein während der Bundesliga-Saison 2025/26 wurden unter seinem Namen unter anderem Zusammenfassungen zu Werder Bremen gegen den Hamburger SV, Stuttgart gegen den HSV sowie weiteren Bundesligapartien veröffentlicht. Auch das Nations-League-Spiel Deutschlands gegen Italien im März 2025 wurde beim ZDF mit einem Beitrag von Adrian von der Groeben geführt.
Seine Arbeit bewegt sich damit zwischen verschiedenen Formen der Sportberichterstattung: Live-Kommentar bei Hockey und Eishockey auf der einen Seite, Fußballberichte und Spielzusammenfassungen für das ZDF auf der anderen.
Was über seine eigene Hockeylaufbahn wirklich belegt ist
In mehreren biografischen Seiten wird Adrian von der Groeben nicht nur als Sportreporter, sondern auch als früherer Hockeyspieler bezeichnet. Auch der Wikipedia-Eintrag zum Adelsgeschlecht von der Groeben führt ihn mit dieser Kombination.
Die detaillierte Spielerbiografie, die manche Artikel daraus entwickeln, ist jedoch wesentlich schwieriger zu belegen. Die überprüfbaren Veröffentlichungen des Deutschen Hockey-Bundes dokumentieren vor allem seine Arbeit als Kommentator und Hockey-Fachmann; konkrete Vereinsstationen, Leistungsdaten oder eine umfassende höherklassige Spielerkarriere werden dort nicht entsprechend aufgeführt. Deshalb ist es präziser, seine langjährige fachliche Verbindung zum Hockey hervorzuheben, statt eine nicht ausreichend dokumentierte Profikarriere auszuschmücken.
Zu den wenigen öffentlich auffindbaren persönlichen Eckdaten gehört sein Geburtsdatum. Die genealogische Datenbank Peerage nennt Adrian Graf von der Groeben als am 9. November 1984 in Neuss geboren und führt Carl-Christoph Graf von der Groeben und Christiane Hummelsheim als seine Eltern.
Über sein heutiges Privatleben ist erheblich weniger zuverlässig dokumentiert als über seine Arbeit im Sport. In den offiziellen Veröffentlichungen von ZDF, Deutschem Hockey-Bund und MagentaSport stehen seine journalistischen Aufgaben im Mittelpunkt; belastbare öffentliche Angaben zu einer Ehefrau, Partnerin oder eigenen Kindern lassen sich daraus nicht ableiten. Entsprechende Angaben sollten daher nicht ohne überprüfbare Originalquelle als Tatsache dargestellt werden.
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Quellen: ZDF | Deutscher Hockey-Bund | Deutsche Telekom / MagentaSport | Peerage
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