Michael Bram Pfleghar ist ein norwegischer Regisseur und Filmproduzent, Jahrgang 1982. Er ist der gemeinsame Sohn der norwegischen Sängerin Wencke Myhre und des deutschen Film- und Fernsehregisseurs Michael Pfleghar, der mit Sendungen wie Klimbim und Wünsch Dir was Fernsehgeschichte schrieb. Vater und Sohn tragen denselben Namen – und genau das führt bei der Suche nach Michael Pfleghar leicht zu einer Verwechslung.
Michael Bram Pfleghar arbeitet selbst in der Filmbranche. Das norwegische Unternehmensregister führt Michael Pfleghar Productions als Einzelunternehmen für die Produktion von Film-, Video- und Fernsehprogrammen. Der Betrieb ist weiterhin registriert.
Zwei Regisseure namens Michael Pfleghar
Wer nach Michael Bram Pfleghar sucht, stößt schnell auf Informationen über einen Mann, der bereits 1933 in Stuttgart geboren wurde und 1991 starb. Dabei handelt es sich nicht um Michael Bram, sondern um seinen Vater.
Der ältere Michael Pfleghar gehörte zu den prägenden deutschen Unterhaltungsregisseuren seiner Generation. Filmportal nennt ihn als Regisseur und Drehbuchautor unter anderem bei Die Tote von Beverly Hills, Visions of Eight und zahlreichen Fernsehproduktionen. Bekannt wurde er besonders durch seine Arbeit für das Fernsehen; auch bei der experimentierfreudigen ZDF-Show Wünsch Dir was war er beteiligt.
Michael Bram Pfleghar schlug ebenfalls den Weg zum Film ein, entwickelte jedoch eine eigene Laufbahn in Norwegen. Bereits 2009 bezeichnete ihn ein norwegischer Bericht als Regisseur und Filmproduzenten. Darin erzählte er auch, dass er schon als Kind mit Kameras experimentiert habe und die Arbeiten seines verstorbenen Vaters später zu einer wichtigen Inspiration für ihn geworden seien.
Vom Filmset zur eigenen Regiearbeit
Seine Ausbildung führte Michael Pfleghar auch in die USA. Die New York Film Academy berichtete über seinen Regieunterricht am Standort der Filmschule bei den Universal Studios in Los Angeles. Nach eigenen Angaben hatte er zuvor bereits praktische Erfahrung in der norwegischen Filmbranche gesammelt und arbeitete nach der Ausbildung zunächst an kleineren Unternehmens- und Webproduktionen, bevor Fernsehwerbung folgte.
Seine spätere Arbeit geht über klassische Werbefilme hinaus. In Filmdatenbanken wird Pfleghar unter anderem als Second-Unit-Regisseur bei dem norwegischen Katastrophenfilm The North Sea von 2021, bei Troll von 2022 und bei There’s Something in the Barn von 2023 geführt. Für die norwegische Serie Maks gass übernahm er 2022 und 2023 Regieaufgaben.
Auch in der Werbebranche blieb er aktiv. Anfang 2024 stellte das norwegische Branchenmedium Kreativt Forum Pfleghar als neuen Regisseur bei Wemake vor. Der Bericht beschreibt Humor, Action und aufwendig produzierte Werbefilme als wiederkehrende Elemente seiner Arbeit und verweist zugleich auf Erfahrungen als Second-Unit-Regisseur bei größeren Spielfilmproduktionen. Im selben Jahr wurde er beispielsweise als Regisseur mehrerer Filme für Optimera genannt.
Dass Pfleghar weiterhin einen eigenen Bezug zur Produktion besitzt, zeigt auch das norwegische Brønnøysundregister: Michael Pfleghar Productions wird dort im Bereich Film-, Video- und Fernsehproduktion geführt.
Wencke Myhre und Michael Pfleghar sind seine Eltern
Michael Bram Pfleghars familiärer Hintergrund erklärt, warum sein Name besonders im deutschsprachigen Raum Aufmerksamkeit erhält. Seine Mutter Wencke Myhre gehört zu den erfolgreichsten norwegischen Unterhaltungskünstlerinnen in Deutschland. Store norske leksikon dokumentiert ihre Ehe mit dem deutschen Regisseur Michael Pfleghar ab 1981; die Ehe wurde 1990 beendet.
Aus dieser Beziehung stammt Michael Bram. Wencke Myhre hat mehrfach öffentlich über ihren Sohn und dessen Arbeit gesprochen. In einem gemeinsamen Bericht aus dem Jahr 2009 wurde deutlich, dass beide sogar beruflich zusammenarbeiteten: Michael führte bei Produktionen mit seiner Mutter Regie, während Myhre beschrieb, dass sie ihm am Set nicht als Mutter, sondern als Kollegin begegnete.
Die Verbindung zur Unterhaltungsbranche ist damit zwar familiär geprägt, Michael Bram Pfleghars berufliche Laufbahn lässt sich aber unabhängig davon nachvollziehen: von praktischer Filmarbeit und Ausbildung über Werberegie bis zu Second-Unit- und Fernsehproduktionen.
Michael Pfleghars Todesursache betrifft den Vater
Die häufig gesuchte Todesursache von Michael Pfleghar betrifft ausschließlich Michael Bram Pfleghars Vater. Der deutsche Regisseur wurde am 20. März 1933 in Stuttgart geboren und starb am 23. Juni 1991 im Alter von 58 Jahren in Düsseldorf. Munzinger führt seinen Tod als Suizid.
Über die Hintergründe sollte nicht weiter spekuliert werden. Wencke Myhre hat Jahre später öffentlich über den Verlust gesprochen und dabei gerade darauf hingewiesen, dass für Hinterbliebene nach einem Suizid Fragen offenbleiben können, auf die es keine eindeutige Antwort gibt. Michael Bram war damals noch ein Kind.
Der Sohn Michael Bram Pfleghar, geboren 1982, ist dagegen am Leben und beruflich in der norwegischen Filmbranche tätig. Die Namensgleichheit ist der entscheidende Unterschied, wenn Suchergebnisse Angaben über einen Todesfall mit aktuellen beruflichen Informationen vermischen.
Was über eine Ehepartnerin von Michael Bram Pfleghar bekannt ist
Auch beim Suchbegriff Michael Pfleghar Ehepartnerin muss zwischen Vater und Sohn unterschieden werden.
Für den älteren Michael Pfleghar sind mehrere Ehen dokumentiert. Er war mit den Sängerinnen Bibi Johns und Inge Brück verheiratet. 1981 heiratete er Wencke Myhre; diese Ehe wurde 1990 aufgelöst. Wencke Myhre ist damit die Ehefrau, die für die Familiengeschichte von Michael Bram Pfleghar unmittelbar relevant ist.
Über eine Ehefrau oder aktuelle Partnerin von Michael Bram Pfleghar selbst finden sich dagegen keine ausreichend belastbaren öffentlichen Angaben. Seriös lässt sich deshalb weder ein Name noch ein aktueller Beziehungsstatus nennen. Seine nachprüfbare öffentliche Präsenz konzentriert sich vor allem auf Filmproduktionen und seine Tätigkeit als Regisseur.
Damit bleibt die wichtigste Unterscheidung einfach: Michael Bram Pfleghar ist der 1982 geborene norwegische Regisseur und Sohn von Wencke Myhre. Michael Pfleghar, der Schöpfer großer deutscher Fernsehproduktionen und 1991 verstorbene Regisseur, war sein Vater.
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Quellen: Brønnøysundregistrene | Store norske leksikon | Dagbladet | Kreativt Forum | filmportal.de
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