Death in Paradise: Welche Darsteller sind gestorben – und wer war Denis Guyenon?

Death in Paradise Darsteller gestorben Denis Guyenon

Mehrere frühere Gastdarsteller von Death in Paradise sind tatsächlich gestorben. Dazu gehören Larrington Walker, John Sessions, Tony Armatrading, Haydn Gwynne und Adrian Schiller. Sie gehörten jedoch nicht zur aktuellen Hauptbesetzung der Krimiserie. Denis Guyenon, dessen Name ebenfalls häufig in diesem Zusammenhang auftaucht, war kein Schauspieler, sondern Standfotograf der Produktion.

Unter den Darstellern, die Red Planet Pictures im April 2026 für die 16. Staffel bestätigte, ist kein Todesfall bekannt. Zur angekündigten Besetzung gehören Don Gilet, Don Warrington, Shantol Jackson, Shaquille Ali-Yebuah, Catherine Garton und Élizabeth Bourgine.

Name Verbindung zu Death in Paradise Rolle oder Tätigkeit Gestorben
Larrington Walker Gastdarsteller Samuel Palmer September 2017
John Sessions Gastdarsteller Hugh Davenport 3. November 2020
Tony Armatrading Gastdarsteller Dr. Ivann Tate 10. Mai 2021
Haydn Gwynne Gastdarstellerin Charlotte Doran 20. Oktober 2023
Adrian Schiller Gastdarsteller Pasha Verdinikov 3. April 2024
Jay Benedict Produktionskollege Crowd-ADR und Sprachaufnahmen 4. April 2020
Denis Guyenon Crewmitglied Standfotograf 6. Juli 2024

Warum Schauspieler und Serienfiguren oft verwechselt werden

In Death in Paradise wird in fast jeder Folge eine fiktive Figur getötet. Zusätzlich verlassen Hauptdarsteller regelmäßig die Serie. Beides führt immer wieder zu der falschen Annahme, ein Schauspieler sei im wirklichen Leben gestorben.

Das bekannteste Beispiel ist Richard Poole. Der von Ben Miller gespielte Ermittler wurde zu Beginn der dritten Staffel innerhalb der Handlung ermordet. Ben Miller selbst lebt und arbeitet weiterhin als Schauspieler. ITV bestätigte ihn unter anderem als Hauptdarsteller einer fünften Staffel der Krimiserie Professor T.

Auch Pasha Verdinikov ist ein fiktives Mordopfer. Der Konzertpianist wurde in der zehnten Staffel erschossen. Sein Darsteller Adrian Schiller starb erst mehr als drei Jahre nach der Ausstrahlung der Geschichte.

Diese früheren Gastdarsteller sind gestorben

Larrington Walker spielte Samuel Palmer in der siebten Staffel. Die entsprechende Folge wurde erst 2018 ausgestrahlt und enthielt eine Widmung an den Schauspieler, der bereits im September 2017 gestorben war. Öffentlich zugängliche Datenbanken nennen unterschiedliche Tage als genaues Todesdatum. Eine zuverlässig bestätigte Todesursache ist ebenfalls nicht dokumentiert. Fest steht, dass Walker nur als Gast auftrat und nicht zum regulären Ensemble gehörte.

John Sessions war 2018 als Hugh Davenport zu sehen. Der Schauspieler und Komiker starb am 3. November 2020 im Alter von 67 Jahren an einem Herzinfarkt. Sessions war vor allem für Whose Line Is It Anyway?, Spitting Image und seine Arbeit als Stimmenimitator bekannt. Sein Auftritt in Death in Paradise blieb eine abgeschlossene Gastrolle.

Tony Armatrading übernahm in der fünften Staffel die Rolle des Dr. Ivann Tate. In der auf Deutsch als „Späte Reue“ ausgestrahlten Folge untersucht Humphrey Goodmans Team den Tod eines alten Freundes von Dwayne Myers. Armatrading starb am 10. Mai 2021 im Alter von 59 Jahren an Krebs. Neben seiner Fernseh- und Filmarbeit besaß er eine lange Theaterkarriere, unter anderem bei der Royal Shakespeare Company.

Haydn Gwynne spielte 2014 Charlotte Doran, die Ehefrau eines Ministers auf Saint Marie. Gwynne starb am 20. Oktober 2023 im Alter von 66 Jahren nach einer Krebserkrankung. Bekannt war sie unter anderem aus Drop the Dead Donkey, The Windsors und zahlreichen Theaterproduktionen. Auch ihre Verbindung zu Death in Paradise bestand aus einer einzelnen Gastfolge.

Adrian Schiller trat 2021 als Pasha Verdinikov auf. Seine Geschichte erstreckte sich über zwei zusammenhängende Folgen der zehnten Staffel. In der ersten wird der Pianist erschossen, in der zweiten klärt das Team die Hintergründe des Verbrechens auf. Schiller starb am 3. April 2024 im Alter von 60 Jahren. Sein Agent erklärte später, die Todesursache sei ein schwerer ischämischer Schlaganfall gewesen.

Die genannten Namen bilden keine amtliche oder vollständig abschließende Liste sämtlicher verstorbener Gastdarsteller. Seit dem Serienstart 2011 waren Hunderte Schauspieler in einzelnen Episoden zu sehen. Es handelt sich um öffentlich gut dokumentierte Fälle, die für die Suchanfrage besonders relevant sind.

Jay Benedict hatte keine belegte Bildschirmrolle

Jay Benedict wird in einigen Beiträgen als verstorbener Death-in-Paradise-Darsteller bezeichnet. Diese Formulierung ist ungenau. Benedict war zwar selbst Schauspieler, eine konkrete Figur, die er in einer ausgestrahlten Folge der Serie gespielt haben soll, ist jedoch nicht zuverlässig dokumentiert.

Seine nachweisbare Verbindung entstand durch die Produktionsarbeit von Sync or Swim, einem von Benedict und seiner Ehefrau Phoebe Scholfield betriebenen Unternehmen. Die Firma organisierte unter anderem Crowd-ADR und zusätzliche Sprachaufnahmen. In Benedicts eigener Projektübersicht werden mehrere Staffeln von Death in Paradise als Arbeiten von Sync or Swim aufgeführt.

Nach seinem Tod bezeichnete das Produktionsteam Benedict als Freund und Kollegen und würdigte den Beitrag von Sync or Swim zu mehreren Red-Planet-Produktionen. Jay Benedict starb am 4. April 2020 im Alter von 68 Jahren an Komplikationen einer COVID-19-Erkrankung. Sachlich korrekt ist daher: Er war ein Schauspieler und Produktionskollege mit Verbindung zu Death in Paradise, aber kein eindeutig belegter Darsteller einer Serienfigur.

Denis Guyenon arbeitete hinter der Kamera

Denis Guyenon war kein Darsteller von Death in Paradise. Er arbeitete als Standfotograf auf Guadeloupe, wo die Serie produziert wird. Seine Aufgabe bestand darin, während der Dreharbeiten professionelle Fotos der Szenen, Figuren und Besetzung aufzunehmen. Solche Aufnahmen werden für Programmankündigungen, Presseberichte und Werbematerial verwendet.

Am Ende des Finales der 14. Staffel erschien am 28. März 2025 eine französischsprachige Widmung:

„En la mémoire de notre ami Denis Guyenon 24/06/1965 – 06/07/2024.“

Die Einblendung erinnerte an Guyenon als Freund der Produktion. Executive Producer Tim Key beschrieb ihn als wichtigen und beliebten Teil der Death-in-Paradise-Familie. Viele der öffentlich bekannten Pressefotos der Serie stammten von ihm.

Denis Guyenon wurde am 24. Juni 1965 geboren und starb am 6. Juli 2024 im Alter von 59 Jahren. Ein lokaler Nachruf berichtete, dass er nach einer Erkrankung gestorben sei, nannte jedoch keine konkrete Diagnose. Eine genauere Todesursache wurde von der Produktion nicht veröffentlicht.

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Quellen: Red Planet Pictures | ZDF – Death in Paradise | The Guardian | TV Guide – Denis Guyenon | Karibinfo – Denis Guyenon

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