Eine Partnerin oder einen Partner hat Katrin Müller-Hohenstein nie öffentlich vorgestellt. Ob die ZDF-Sportmoderatorin derzeit in einer Beziehung lebt, ist offiziell nicht bekannt. Gesichert ist vor allem ihre frühere Ehe: Von 1996 bis 2007 war sie mit dem Radiomoderator Stefan Parrisius verheiratet. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn, Niklas, der 1995 geboren wurde.
Die Suche nach einer „Partnerin“ hat wohl mit einem bekannten Zitat zu tun. 2012 nannte sie ihren Ex-Mann ihre „beste Freundin“. Was hinter dem Satz steckt, welche Gerüchte sie selbst zurückgewiesen hat und was über ihr Privatleben bekannt ist, steht hier.
Woher die Frage nach einer Partnerin kommt
Der Ursprung ist ein Doppelinterview mit Parrisius in der „Bild am Sonntag“ aus dem Jahr 2012. Darin sagte die damals 46-Jährige: „Generell würde ich sagen, dass mein Ex-Mann heute meine beste Freundin ist.“ Der Satz wird bis heute in fast jedem Porträt über sie zitiert.
Gemeint war damit keine Aussage über ihre Partnerwahl, sondern wie eng die Freundschaft nach der Trennung ist. Der vollständige Wortlaut zeigt das: Wer miteinander verheiratet war, kenne sich „noch besser“, und deshalb habe ihr Verhältnis „noch eine andere Qualität“. Dass sie eine Frau an ihrer Seite hat, lässt sich daraus nicht schließen, und andere Belege dafür gibt es auch nicht.
Die Ehe mit Stefan Parrisius und eine ungewöhnlich freundschaftliche Trennung
Die beiden lernten sich bei der Arbeit kennen. „Als ich 1992 zum Radio Antenne Bayern kam, moderierte Stefan dort. Ich fand ihn lustig und seine Stimme beeindruckend“, erinnerte sich Müller-Hohenstein in der „Bild am Sonntag“. Parrisius erzählte, er habe sie zum ersten Mal in einer Geisterbahn auf dem Oktoberfest geküsst, weil er sich „im Hellen“ nicht getraut habe.
Nach drei Jahren Beziehung kam 1995 Sohn Niklas zur Welt, ein Jahr später heirateten sie. Parrisius ist heute vor allem als Gastgeber der Sendung „Eins zu Eins. Der Talk“ auf Bayern 2 bekannt. 2007 ließ sich das Paar scheiden. Parrisius betonte später, sie habe sich „immer unglaublich fair verhalten“, besonders im Hinblick auf den gemeinsamen Sohn.
Für Müller-Hohenstein selbst war das Ende der Ehe ein tiefer Einschnitt. Sie nannte es „die einzige große Niederlage meines Lebens“. Auch räumlich blieben die beiden nah beieinander: Sie wohnten in München-Schwabing, und „zwischen unseren jeweiligen Häusern wohnt nur meine Schwiegermutter“. Am Tag ihres Auszugs habe sie beschlossen, dass ihr Kind „das Recht darauf hat, dass sein Vater ein Held ist“.
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Gerüchte um Löw, Kahn und Klopp: was sie dazu sagte
Weil sie so oft mit prominenten Fußballern und Trainern vor der Kamera stand, wurden ihr immer wieder Romanzen nachgesagt. Bei der WM 2018 in Russland wohnte sie nahe am Quartier der Nationalmannschaft und begegnete Bundestrainer Joachim Löw öfter beim morgendlichen Joggen. Daraus entstanden Affärengerüchte.
Gegenüber der „Bunten“ wies sie die Gerüchte 2018 mit Humor zurück. Zuerst scherzte sie, die Verbindung habe doch „erst nach der WM“ bekanntgegeben werden sollen. Dann stellte sie klar: „Ich bin daran gewöhnt, dass mir mit Klopp, Kerner und Kahn Liebeleien unterstellt werden. Mit Löw eher nicht. Das ist alles Unsinn.“ Außerdem sagte sie, ihre Freunde hätten „mit dem Fußballbusiness nichts zu tun“.
Einen neuen Partner oder eine neue Partnerin hat sie seither nie bestätigt. Gala schrieb in ihrem Starporträt, sie sei „seit Jahren Single“. Im Juni 2026 hieß es in der tz dagegen nur, ob sie vergeben sei, sei „offiziell nicht bekannt“. Mehr lässt sich seriös nicht sagen.
Sohn Niklas, Hündin Lotte und ein Leben in Schwabing
Den Menschen, der ihr privat am nächsten steht, nennt sie selbst: ihren Sohn. „Mein Sohn und ich haben ein extrem gutes Verhältnis, und ich finde meinen Sohn super“, sagte sie 2022 zu t-online. Niklas hat sie mehrfach auf rote Teppiche begleitet, etwa 2015 zur Goldenen Kamera. Nach Studium und Praktika, unter anderem beim FC Bayern, beim HSV und bei Adidas, arbeitet er inzwischen bei einer Sport-Entertainment-Agentur in Berlin.
Müller-Hohenstein lebt in ihrem Haus im Münchner Wagner-Viertel in Schwabing, das sie vor rund zwei Jahrzehnten gekauft hat, zusammen mit ihrer Hündin Lotte. Sie mag die Ruhe dort: Sonntags sei es „so ruhig wie auf dem Dorf. Und ich bin ja doch irgendwie ein Landei.“ Zu ihren Hobbys zählen Tennis und Schwimmen. Sie hat den braunen Gürtel im Judo, hält zum 1. FC Nürnberg und ist Mitglied des FC Bayern München.
Vom Radio Gong zum „aktuellen sportstudio“
Katrin Müller-Hohenstein wurde am 2. August 1965 in Erlangen geboren und ist heute 61 Jahre alt. Ihr Vater ist der Biogeograf Klaus Müller-Hohenstein. Ein Theaterwissenschaftsstudium in Erlangen brach sie für die Medien ab. 1988 begann sie bei Radio Gong 97,1 in Nürnberg, 1992 wechselte sie zu Antenne Bayern. Seit dem 28. Januar 2006 moderiert sie im ZDF „das aktuelle sportstudio“. Damals übernahm sie den Platz von Rudi Cerne.
Seitdem berichtet sie für das ZDF regelmäßig von Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften. 2026 moderierte sie die Olympischen Winterspiele und die Fußball-WM. Am 21. September 2024 stand sie zum 250. Mal im „sportstudio“. Ausgezeichnet wurde sie unter anderem 2012 mit der Goldenen Kamera und 2022 mit dem Bayerischen Verdienstorden.
Quellen: tz – Ist Katrin Müller-Hohenstein wieder vergeben?
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