Ramon Babazadeh moderiert seit 2022 das WDR-Reisemagazin „Wunderschön!” und seit 2021 die SWR-Reihe „Expedition in die Heimat”. Mit wachsender Fernsehpräsenz steigt auch das Interesse an seinem Privatleben. Die Frage, ob der 1989 in Braunschweig geborene Journalist eine Ehefrau oder Partnerin hat, lässt sich nach aktuellem Stand nicht beantworten: Babazadeh hat sich öffentlich nie zu einer Beziehung geäußert.
Kein öffentlicher Hinweis auf eine Partnerin oder Ehe
Weder in Interviews noch auf seinem Instagram-Kanal „ramons_reise” noch in Senderpublikationen von WDR oder SWR findet sich ein Hinweis auf eine Ehefrau, Freundin oder Partnerschaft. In seinem bislang einzigen ausführlichen Interview – erschienen auf dem Blog jungwandern.de – sprach Babazadeh über Hobbys, Reisen und seinen Berufsweg. Seinen Urlaub verbringe er „am liebsten mit Familie und Freunden”, sagte er dort. Eine Partnerin erwähnte er nicht. Auch ob Ramon Babazadeh Kinder hat, ist öffentlich nicht dokumentiert.
Zahlreiche Websites füllen diese Lücke mit ausführlichen Texten über sein angebliches Beziehungsleben. Keine davon nennt eine überprüfbare Quelle, einen konkreten Namen oder eine eigene Aussage Babazadehs.
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Widersprüchliche Angaben zur familiären Herkunft
Neben dem Beziehungsstatus kursieren im Netz stark abweichende Behauptungen über Babazadehs Eltern. Manche Seiten schreiben, sein Vater stamme aus dem Iran, andere nennen Aserbaidschan, wieder andere geben Teheran als seinen Geburtsort an. Letzteres widerspricht der durch Wikipedia, sein eigenes Interview und den Buchverlag dokumentierten Angabe, dass er in Braunschweig geboren wurde. Der Nachname Babazadeh ist im iranisch-aserbaidschanischen Sprachraum verbreitet – ein Rückschluss auf konkrete familiäre Herkunftsländer lässt sich daraus allein jedoch nicht ziehen.
Das Faktencheck-Portal promiradar.de hat seinen eigenen früheren Artikel zu Babazadehs Herkunft im September 2026 zurückgezogen, weil die dort veröffentlichten Angaben über seine Eltern nicht belegbar waren. Kein Sender, keine Agentur und kein Medium mit überprüfbarem Impressum bestätigt die im Netz verbreiteten Familiendetails.
Vom Rhetorikstudenten zum Reisemoderator
Babazadehs beruflicher Weg hingegen ist gut dokumentiert. Nach der Schule in Braunschweig zog er 2009 nach Tübingen, studierte Allgemeine Rhetorik sowie Anglistik und Amerikanistik und kam über ein Praktikum zum SWR. Dort arbeitete er zunächst als studentische Aushilfe, dann als Radioreporter für SWR4 und absolvierte ein Volontariat. 2020 erhielt er einen dritten Preis beim Kurt-Magnus-Preis der ARD für sein Projekt „Eine Woche im Pflegeheim”.
Ab 2021 moderierte er „Expedition in die Heimat”, 2022 kam „Wunderschön!” beim WDR hinzu. Die von ihm moderierte Kroatien-Folge gewann im Mai 2024 den Golden Pen der Kroatischen Zentrale für Tourismus. Im selben Jahr erschien das Buch „Wunderschön: Persönliche Geschichten, die nicht im Drehbuch standen”, das er gemeinsam mit Tamina Kallert, Judith Rakers und anderen Moderationskollegen veröffentlichte. Beim SWR arbeitet er zusätzlich als Redakteur für Unterhaltungsformate.
Bewusste Trennung zwischen Beruf und Privatleben
Babazadeh erklärte im jungwandern.de-Interview, das Gespräch sei sein erstes Interview überhaupt gewesen. Er sprach dort offen über Cellomusik, Joggen in Barfußschuhen und seine Arbeitsweise vor der Kamera. Persönliche Beziehungen oder Details zu einer Partnerin klammerte er vollständig aus. Diese konsequente Trennung erklärt, warum trotz seiner zunehmenden Bekanntheit keine belastbaren Informationen über sein Beziehungsleben existieren – und warum die Suchanfragen dazu ins Leere führen.
Quellen: Wikipedia – Ramon Babazadeh | jungwandern.de – Interview | WDR – Moderatorenprofil | Hessischer Rundfunk – Kurt-Magnus-Preis 2020
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